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Umsatzbericht 2015: Golden Leaf Hotels & Residences Kooperation

München (HSM) – Mit einem Plus von über 2,2% im Jahr 2015 wurde der erfolgreiche Zuwachs aus dem Vorjahr sogar...weiter

Dem Fuß schmeichelt‘s... der Seele ebenfalls – Erneuerungen im Golden Leaf Hotel Altmünchen

München (AHG) – Es tut sich einiges im Golden Leaf Hotel Altmünchen, im bezaubernden Münchner Stadtteil Au. Zimmer und...weiter

Social Days 2016

München (HSM) – Wie auch in den vergangenen Jahren haben die hoch motivierten Auszubildenden der 5 Golden Leaf Hotels...weiter

Golden Leaf Social Day

Wie jedes Unternehmen tragen auch die Golden Leaf Hotels eine soziale Verantwortung. Deshalb riefen wir Ende 2013 den Golden Leaf Social Day ins Leben. Auch im Dezember 2014 besuchten alle Auszubildenden der Kooperation in kleinen Gruppen verschiedene Einrichtungen in München, Stuttgart und Frankfurt.

Münchner Tafel

Heilpädagogische Tagesstätte, München

Haus 49, Stuttgart

Frankfurter Tafel

Hier finden Sie Eindrücke und Informationen zum Social Day im Dezember 2014.

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Münchner Tafel: Besuch am 19.12.2014

 

Die Münchner Tafel besteht aus verschiedensten Menschen, sowohl junge, als auch alte, Akademiker und Arbeiter. Was sie verbindet ist die Freude am Geben und Helfen. Als eingetragener Mildtätiger Verein finanziert sich die Münchner Tafel ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sponsoren-Zuwendungen.

Am 15. Dezember besuchten die männlichen Auszubildenden des Golden Leaf Hotel Perlach Allee Hof die Münchner Tafel und lernten, was Teamwork bedeutet. Unten finden Sie den Erfahrungsbericht:

"Der Social Day 2014 fand am 15.12.2014 statt und begann um 07:30 Uhr. Treffpunkt war ein kleiner Kiosk neben der Gaststätte „Großmarkthalle“ im Herzen des Großmarktes. Von dort aus wurden wir von ehrenamtlichen Fahrern, die zum Teil aus Rentnern, Studenten, Arbeitslosen bis hin zu ehemaligen Polizisten und Richtern bestanden, abgeholt und zum eigentlichen Treffpunkt gebracht. Dort angekommen wurden wir in Zweier-Gruppen aufgeteilt. Herr Holub und ich (Herr Chung) wurden dem vietnamesischen Fahrer Thanh zugewiesen. Wir stellten uns gegenseitig kurz vor und Thanh erklärte uns kurz den Ablauf des Tages. Daraufhin fuhren wir auf dem direktem Weg zu bekannten Supermärkten und Drogerien wie ALDI, LIDL, Penny und DM. Bei der Ankunft gaben wir an, dass wir von der Münchner Tafel kommen und fragten das Personal, ob sie nicht-benötigte Ware für uns hätten. Diese Frage wurde meistens mit „Ja“ beantwortet. Thanh fuhr währenddessen zur Laderampe und bereitete schon mal den Lieferwagen vor. Dort angekommen sortierten wir die Waren aus: Alles was abgelaufen, verschimmelt oder stark beschädigt war kam natürlich sofort in den Müll. Der Rest wurde nochmal begutachtet und dann im Lieferwagen eingelagert. Die Art der Waren bestand aus Lebensmitteln aus dem Kühlregal, Brotwaren, Obst und Gemüse, aber auch sonstige Waren wie zum Beispiel Blumen oder auch (passend zur Weihnachtszeit) Adventskränze. Danach trugen wir in eine Liste noch die Anzahl und Art der abgenommenen Ware ein. Während den Fahrten erzählte uns Thanh wen wir beliefern, wie zum Beispiel Kindertagesstätten (ca. 100 Kinder), Ausgabestellen in und um München und auch Heime für suchtkranke Menschen. Er erklärte uns auch wie viel man bei der Münchner Tafel verdient (ca. 200€ monatlich und Waren für den Eigengebrauch dürfen mitgenommen werden) und, dass auch der ehemalige FC Bayern Spieler, Paul Breitner, bei der Münchner Tafel ausgeholfen haben soll. Zum Abschluss fuhren wir noch die einzelnen (obengenannten) Warenabnehmer an und luden die Waren aus. Und somit endete der Social Day 2014 für uns."

Und am 19. Dezember besuchten Auszubildende des Golden Leaf Hotels Altmünchen und des Golden Leaf Parkhotels im Lehel die Münchner Tafel. Unten finden Sie den Erfahrungsbericht:

"Am 19.12.2014 trafen, Herr Thieme, Herr Schön, Herr Waas und ich uns an der U-Bahn Station Implerstraße um 7.10 Uhr. Von da aus trafen wir uns am vereinbarten Treffpunkt mit den Mitarbeitern der Münchner Tafel. Als nächstes ging es zusammen mit Herrn Schön und einem Mitarbeiter der Münchner Tafel in einem Kleinlaster von Bäckereien zu Supermärkten, die Ihre Lebensmittel für einen guten Zweck spendeten, da Sie sie nicht mehr verwendeten. Am Ende unserer ersten Tagesaufgabe angelangt, brachten wir unsere aufgesammelten Lebensmittel zu der ersten Ausgabestelle. Bei Beginn der zweiten Aufgabe sammelten wir Kartoffeln, Zwiebeln, 1 Tisch und 2 Bänke auf, die wir zu einer weiteren Ausgabestelle brachten. Auf dem Rückweg sammelten wir bei der Deutschen Bahn noch Teigklöschen auf, die wir im Lager in der Großmarkthalle deponierten. Zum Schluss räumten wir noch eine volle Ladung an Papier-, Plastik- und Holzabfall in den Kleinlaster und brachten diese zum Wertstoffhof. Auf dem Rückweg ins Lager ließ man uns dann an der U-Bahn Haltestelle Brudermühlstraße raus. Es war ein toller Tag und eine sehr gute Erfahrung. Wir haben so einen guten Eindruck von den Menschen erhalten , denen es leider nicht so gut geht. Lebensmittel werde ich in Zukunft auch nicht mehr so einfach und ohne darüber nachzudenken wegwerfen."

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Heilpädagogische Kindertagesstätte: Besuch am 10.12.2014


Die Heilpädagogische Kindertagesstätte ist eine Einrichtung der Kinderarche gGmbH in München Neuperlach und wurde bereits 1974 gegründet. Die Kinderarche unterstützt seelisch behinderte oder vernachlässigte Kinder bei der Bewältigung ihrer Schwierigkeiten. 

Am 8. Dezember besuchten die Auszubildenden der vedige Dienstleistungsgesellschaft die Heilpädagogische Kindertagesstätte in Neuperlach. Unten finden Sie den Erfahrungsbericht:

"Wieder einmal ist es soweit. Der Golden Leaf Social Day 2014 steht bevor. Alle Auszubildenden aus den Golden Leaf Hotels aus München, Stuttgart und Frankfurt begeben sich in soziale Einrichtungen um dort zu helfen, Geschenke zu übergeben und Spenden abzugeben.
Wir Auszubildenden der vedige Dienstleistungsgesellschaft, Frau Moreira (Bürokauffrau 1. Lehrjahr und Frau Höchstetter, Bürokauffrau 2. Lehrjahr) machten am Montag, den 08.12.2014 den Anfang in der Heilpädagogischen Tagestätte in München Neuperlach – genau wie letztes Jahr.
Nach einer kurzen Einführung durch die Tagesstättenleiterin Frau Rapolder gingen wir in die uns zugeteilte Gruppe – die Igelgruppe.
Das sind 8 Kinder zwischen 3 und 6 Jahre. Alle Kinder haben gewisse Defizite und sind teils entwicklungsverzögert. Außerdem stammen die Kinder aus unterschiedlichsten ethnischen Gesellschaftsschichten und sind oft schon von zu Hause her belastet. Dort in der KinderArche in Neuperlach lernen sie einen geregelten Tagesablauf kennen.
Als wir in die Gruppe kamen, haben die Kinder sich bereits für die Brotzeit fertig gemacht. Zusammen geht es an den Händen zum Händewaschen in den Waschraum.
Danach wird zusammen „gefrühstückt“. Wenn die Kinder dann die Teller abgespült haben, dürfen sie spielen.
Währenddessen haben wir in zweier Gruppen unsere mitgebrachten Bastel- bzw. Wickelsterne mit den Kindern gefertigt. Sie haben sich sehr gefreut und jeder durfte seinen Stern mit nach Hause nehmen.
Dann war es für uns auch schon Zeit uns um das Mittagessen zu kümmern. Das Essen wird von einem Catering-Service immer frisch geliefert. Dieses Mal, gab es Kohlrabisuppe mit Brot und als Nachtisch Apfelkücherl mit Vanillesauce. Wir teilten das Essen für die drei Gruppen auf und sorgten uns um die Verteilung.
Nachdem das dreckige Geschirr wieder in der Küche gelandet war, räumten wir die Geschirrspülmaschine ein und brachten die Küche auf Vordermann.
Danach befassten wir uns noch mit den Kindern, spielten ein bisschen und saßen in einer Runde zusammen.
Die Kinder durften wiederholen, was sie den ganzen Tag alles gemacht haben und bekamen für gutes Verhalten einen Punkt, und für weniger gutes Verhalten eben keinen Punkt.
Wir warteten noch, bis alle Kinder abgeholt wurden, bedankten uns bei den Betreuerinnen und der Einrichtungsleitung und machten uns auf den Weg nach Hause.

Alles in allem, war es wieder ein sehr tolles Erlebnis und wir hoffen, wir konnten den Betreuerinnen ein Stück Arbeit abnehmen."  
  

Und am 10. Dezember besuchten die weiblichen Auszubildenden des Golden Leaf Hotel Perlach Allee Hof die Heilpädagogische Kindertagesstätte in Neuperlach. Unten finden Sie den Erfahrungsbericht der jungen Mitarbeiterinnen:

"Am 10.12.2014 kamen wir um ca. 9 Uhr an der Heilpädagogischen Kindertagesstätte in Perlach an und wurden freundlich begrüßt. In der Einrichtung sind zurzeit ca. 20 Kinder und 6 Sozialpädagogen sowie eine Therapeutin und Psychologin beschäftigt. Die mitgebrachten Geschenke wurden dann gleich an eine Pädagogin übergeben und wir wurden kurz herumgeführt.
Wir sind in den Raum für Sprachtherapie gegangen, um die Bastelarbeiten für die Kinder kurz vorzubereiten. Als wir damit fertig waren, haben wir noch die selbstverzierten Lebkuchen der Kinder eingepackt, um den Betreuern etwas Arbeit abzunehmen. Diese Aufgabe war schnell erledigt, also kamen schon die ersten zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, aus der Igel-Gruppe, um mit uns zu basteln. Die beiden waren zunächst sehr schüchtern. Die Aufgabe der Kinder war es, auf einem Holzkreis, in welchem Holzkeile steckten, einen Glitzerdraht herumzuführen, um den Draht in eine Sternform zu kriegen. Am Anfang war das noch nicht so leicht für sie, doch nach ein bisschen Übung und ein klein wenig Hilfe von uns, hatten sie den Dreh auch ganz schnell raus. Dann wurde der Stern noch aus der Form genommen und schon war er fertig. Bevor die beiden Kinder wieder in ihre Gruppe sind, haben sie noch einen Schokoriegel von uns bekommen. Schon kamen die nächsten zwei Kinder, diesmal waren es zwei Buben. Die beiden waren sehr geschickt und hatten den Stern in kürzester Zeit fertig. Sie haben sich sehr gefreut, zum Schluss gab es auch für die beiden einen Schokoriegel. Und so kamen nach und nach alle Kinder zu uns und haben Sterne gebastelt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und die Kinder waren sehr stolz auf sich.
In den Gruppen war Spielen angesagt. In der Zwischenzeit verteilten wir das Essen, das vom Cateringservice geliefert wurde, gerecht auf die drei Gruppen auf und richteten das Geschirr und Besteck her. Inzwischen hatten die Kinder schon großen Hunger. Ein Tellerdienst verteilte die Teller und das Besteck. Die Betreuer verteilten das Essen. Es gab Cevapcici mit Tomatensauce und Reis. Zur Nachspeise gab es einen Schokoladen-Karotten-Kuchen als süße Abrundung. Sobald die Kinder mit dem Essen fertig waren, mussten sie ihre Teller und ihr Besteck kurz abspülen. Danach wurde von einem festgelegten Dienst die Tische abgeputzt. Damit war das Essen auch beendet.
Am Schluss setzten sich noch alle Kinder zusammen und redeten über den heutigen Tag. Jedes Kind wurde aufgerufen und der Betreuer sagte, was gut und was schlecht gemacht wurde. Bei gutem Benehmen bekam das Kind einen Punkt. Wenn 5 Punkte zusammen waren, durfte es sich was aus der Belohnungsdose rausnehmen.
Es war eine gute Erfahrung für uns, in die tägliche Arbeit der Pädagogen der Tagesstätte hineinschauen zu dürfen und den Alltag mitzuerleben."

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Haus 49, Stuttgart: Besuch am 01.12.2014


Bei dem Projekt Haus 49 handelt es sich um ein von der Caritas Stuttgart in das Leben gerufene Programm, welches sich der mobilen Jugendarbeit sowie Schulsozialarbeit im Raum Stuttgart verschrieben hat.

Im Dezember waren Auszubildende des Golden Leaf Hotel Stuttgart Airport & Messe im Haus 49. Lesen Sie hier ihren Erfahrungsbericht:

"Am Montag, den 01.12.2014 besuchte ich gemeinsam mit meinen zwei Kollegen das Internationale Stadtteilzentrum in Stuttgart Nord, auch bekannt als „ Das Haus 49“.
Ausgerüstet mit Geschenken für die Kleinen und einer 50 €-Spende für das Haus, gingen wir nur mit einem Ziel hin: Und zwar die Menschen dort glücklich zu machen!
Begrüßt wurden wir von Andrea, eine der Betreuerinnen, die uns erstmal  von der Entstehung des Hauses und seinen verschiedenen Programmen erzählt hat. Gegen 14.00 Uhr kamen dann auch schon die ersten Jugendlichen/Teenies in den Raum, die ganz aufgeregt wegen der Besucher waren. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde wurden drei kleine Gruppen gebildet, die jeweils in anderen Räumen bei den Hausaufgaben betreut wurden. In meiner Gruppe befanden sich die 6. Klässler und Klässlerinnen der Rosenstein Hauptschule.
Da es an diesem Tag von den Lehrern keine Hausaufgaben gab, beschlossen wir lieber eine Runde „Mensch ärgere dich nicht“ zu spielen. Mit Müh und Not, und auch sehr viel Geduld, schaffte ich es immerhin den zweiten Platz zu belegen. Etwa eine Stunde später versammelten sich alle Gruppen wieder im Gemeinschaftsraum, wo es dann Snacks für alle gab, die auch auf ziemlich faire Art und Weise geteilt wurden.
Höhepunkt des Tages war als die Kids die Geschenke endlich sehen durften. Vor allem die Jungs haben sich über einen neuen Fußball gefreut.Um 17.00 Uhr sind die älteren Kinder dann nach Hause gegangen und die Grundschüler sind zur Lernbetreuung erschienen. Meine Partnerin für die Lernbetreuung war Azelin, die zwar erst in der dritten Klasse ist, aber schon Rechnen konnte wie eine richtige 5. Klässlerin. Nach dem Lernen wurde dann gespielt und gelacht, vor allem bei dem Ratespiel „Faules Ei“ waren die Kinder Feuer und Flamme. Um 18.30 Uhr mussten dann auch die Kleinen gehen und unser Tag neigte sich dem Ende zu. Die Betreuerinnen, die uns an diesem Tag begleitet haben sprachen nochmal ihren Dank aus.
Alles in allem bin ich mit einem Gefühl der Zufriedenheit nach Hause gegangen, da ich wusste ich hatte Menschen glücklich gemacht.
"

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Frankfurter Tafel: Besuch am 05.12.2014


Die Frankfurter Tafel e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die jeden Monat über 20.000 Mitmenschen mit Lebensmitteln hilft. Als eingetragener Mildtätiger Verein finanziert sich die Frankfurter Tafel ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sponsoren-Zuwendungen. 

Am 05. Dezember waren Auszubildende des Golden Leaf Hotel & Residence Frankfurt in drei Gruppen in Einrichtungen der Frankfurter Tafel. Lesen Sie hier einen der Erfahrungsberichte:

"Im Rahmen des diesjährigen Social Days besuchten wir Auszubildenden (Patrick Degering und Vanessa Kluger) zusammen mit Frau Schäfer am 05. Dezember die Frankfurter Tafel in Höchst.
Morgens trafen wir uns um 8:30 Uhr im Hotel. Von dort aus fuhren wir gemeinsam nach Frankfurt Höchst. Dort angekommen, wurden wir den freiwilligen Helfern der Tafel vorgestellt und uns wurde das Gebäude gezeigt. Neben dem Raum, in dem die Ausgabe der Lebensmittel stattfindet, gibt es auch einen Aufenthaltsraum für die Bedürftigen, in dem sie die Wartezeit verbringen können. Uns wurde erklärt, wie die Lebensmittel sortiert und wo sie gelagert werden. Nachdem wir herumgeführt worden waren, überreichte Frau Schäfer dem Leiter der Tafel eine Spende des Hotels.
Danach musste Frau Schäfer sich leider verabschieden, da sie an diesem Tag noch eine weitere Gruppe betreute.
Kaum hatten wir alles gesehen, kam auch schon die erste Lieferung von gespendeten Lebensmitteln. Schnell wurden alle Kisten nach Obst, Gemüse, Brot und Gebäck, Kühlwaren sowie Milch- und Fleischprodukten sortiert und an die jeweilige Station gebracht. Alles was wir selbst auch nicht mehr essen wollen würden haben wir aussortiert. Der Rest wurde nach Obst- oder Gemüsesorte sortiert, auch die Fleisch- und Milchprodukte wurden an der jeweiligen Station einsortiert. Brötchen und Gebäck wurden in kleinen Mengen in Plastiktüten verpackt, damit das spätere Verteilen schneller ablaufen konnte.
Insgesamt kamen an diesem Tag drei Lieferungen. Unter anderem kamen die Spenden von Märkten wie Rewe, Aldi, Lidl oder Metro. Jedoch spenden auch manchmal Privatpersonen, so gab es eine Spende von 10 Kilogramm Kiwis, für die ein Frankfurter selbst keine Verwendung hatte.
Die Bedürftigen benötigen zur Aufnahme einen Frankfurt-Pass (der Einkommensschwachen z.B. Ermäßigungen ermöglicht) und einen Bescheid der Arbeitsagentur. Mitgebracht werden müssen ein symbolischer Euro und zwei Plastikeinkaufstaschen.
An diesem Tag kamen 110 bedürftige Menschen, um sich Lebensmittel zu holen. Bevor der Ansturm losging packten wir Obsttüten. Jeder wurde gefragt, ob er alles isst oder auf gewisse Lebensmittel verzichtet, dann wurden die zwei mitgebrachten Tüten gepackt. In eine kam Gemüse und in die andere wurden Fleisch- und Milchprodukte sowie andere Lebensmittel wie Brot, Mehl, Tee, Fertigprodukte und Konserven gepackt. Zusätzlich bekam jeder noch eine von den vorbereiteten Obsttüten. An Familien mit Kindern wurden außerdem Adventskalender verteilt.
Nachdem jeder seine Lebensmittel bekommen hatte, wurde alles Übriggebliebene in das Kühlhaus gebracht. Anschließend wurden alle Regale und Tische abgewischt, alle Kisten gestapelt und der Boden gesäubert. Um 15:00 Uhr war alles fertig. Man bedankte sich für unsere Hilfe und sagte, dass man sich freuen würde, wenn wir öfter Zeit finden könnten um zu helfen. Ich persönlich kann mir gut vorstellen nochmal bei der Tafel mitzuhelfen. An diesem Tag musste ich feststellen, dass es sehr viele hilfsbedürftige Menschen gibt, die ihre Familie ohne Organisationen wie der Tafel nicht ernähren könnten. Dieser Tag stimmte mich nachdenklich. Mir wurde vor Augen geführt, wie schlecht es manchen Menschen geht und wie gut es einem selbst geht. Nach dieser Erfahrung werde ich meinen Umgang mit Lebensmitteln nochmal überdenken. Dies wird bestimmt nicht der letzte Tag sein, an dem ich bei der Tafel helfe."

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